Sparen und bauen mit Bausparvertrag - lohnt sich das?

Die Bauzinsen sind derzeit auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2016. Für einen Immobilienkredit mit fünfjähriger Zinsbindung zahlt man im Schnitt nur noch 0,98 Prozent im Jahr, und auch auf zehn Jahre datierte Immobiliendarlehen liegen nur bei durchschnittlich 1,26 Prozent Jahreszins. Entscheidend ist hier der Beleihungswert!


Niedrigzinsen = Bausparen?

Das klingt auf den ersten Blick nach einer guten Zeit für einen Bausparvertrag. Das Darlehen, das nach der Ansparzeit gewährt wird, läuft zu dem Zinssatz, der zum Abschluss des Vertrages vereinbart wurde. Selbst wenn die Zinsen in den nächsten Jahren also wieder anziehen sollten, gilt das nicht für das Bauspardarlehen.


Zukünftig steigende Zinsen sind die Voraussetzung

So gut sich das auch anhört: Es bleibt ein Baustein in der Finanzierung, der wohl durchdacht sein will!


Konditionen prüfen, Angebote vergleichen

Darüber hinaus sind Bausparmodelle meist kompliziert und die Angebote auf Grund der Vielfalt sehr undurchsichtig.
Es gilt, unter anderen Faktoren die Höhe der Darlehens- und Ansparzinsen zu beachten, die Höhe der Mindestansparung und die Frage, wann der Vertrag zuteilungsreif wird. Auf jeden Fall sollten die Konditionen des Bausparvertrages gut geprüft und mit anderen Angeboten verglichen werden. Die Konditionen variieren sehr stark von einer Bausparkasse zur anderen.


Schnelle Tilgung zahlt sich aus

In der Regel gilt: Der Effektivzins hängt bei den meisten Anbietern von der Höhe der Tilgung ab. Je schneller man also sein Bauspardarlehen zurückzahlt, desto günstiger sind die Konditionen.